Serie: “Pilgern 2.0” – Die Proviantvorbereitung Teil 1 – selbstgemachtes

Hi Leute,

ich habe demnächst vor eine “Wanderreise” zu unternehmen. Das erste Etappenziel wird Rostock sein, um einen guten alten Freund, den ich viel zu lange nicht gesehen habe zu besuchen. Danach geht’s nach…wer weiß das schon!?

Meine Planung ist sehr stark abhängig von Foreneinträgen des Internets, da ich selber noch keine Erfahrung im Ultraleicht-Trekking habe und auch dabei schon, wie ich mittlerweile merke, Kompromisse eingehe. Eine ausführliche Packliste und ein paar Meinungen zur Ausrüstung werde ich in den nächsten Wochen veröffentlichen. Doch zuerst möchte ich euch ein wenig über die Verpflegung, das bisher komplizierteste Thema erzählen.

Reiseproviant – selbstgemachtes

Ich habe mich im Vorfeld, auch für einige andere Beiträge der Kategorie “Essbares”, schon für einfach transportierbares “Fingerfood” interessiert und habe das Netz ein wenig durchsucht und bin tatsächlich fündig geworden. Hier habe ich eine Idee für ein einfaches und wie ich finde sehr leckeres, vor Allem aber energiereiches Rezept her.

Das ist meine Einkaufsliste:

  • 3 Bananen
  • 3 Äpfel
  • ungefähr 400g Erdbeeren
  • ungefähr 100g Datteln
  • ein wenig Zimt, Kardamon, Salz und Zucker
Zubereitung

Nimm deine Früchte, natürlich alles außer der Trockenfrüchte ordentlichst waschen, und entferne etwaige Kerne und Kerngehäuse. Ich habe bei den Äpfeln darauf verzichtet zu schälen, denn wie allgemein bekannt ist befinden sich die meisten nützlichen Nährstoffe des Apfels unter der Schale und tatsächlich, in diesem Fall nicht mit im Rezept, im Kerngehäuse.  Dann schneide alles, was zu schneiden geht, in kleine ca 1 cm große Stückchen. Die kleine Größe nur wegen der daraus resultierenden Kochzeit. Die Banane kannst du ganz einfach reinquetschen. Jetzt hast du eigentlich die Grundlage für einen richtig leckeren Obstsalat, daraus wird aber nichts. Wir machen jetzt eine Art Marmelade. Dafür also alles in einen schön breiten Topf, umso mehr Kontakt zur heißen Herdplatte bedeutet schnelleres Aufkochen. Nachdem du alles einmal “angebraten” hast, gib gerade so viel Wasser hinzu bis alles leicht bedeckt ist, die Gewürze kommen ebenfalls hinzu. Nun einfach nur noch köcheln lassen bis sich die Apfelstückchen leicht zerdrücken lassen.

Dieses schon sehr schmackhafte Fruchtmuß gibst du jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofenblech mit HOHEM Rand. Der Ofen und dein “Zukunfts-Frucht-jerky” sollte auf geringer Temperatur ausgedörrt werden. Falls du einen Dörrautomaten besitzt, nutze doch einfach diesen 😉

Nach ungefähr 6-9 Stunden Dörrzeit, abhängig von zu dörrender Masse und eingestellter Temperatur, bist du stolzer Besitzer eines eigenen Frucht-jerky’s oder “Fruchtleder”. Hier noch ein Bild meiner Ergebnisse. Ich hab’s dann nur noch in handliche Streifen geschnitten und mit angenehmem Packmaß gerollt.

Wie es weitergeht mit den Vorbereitungen und der Reise erfährst du in den nächsten Tagen und Beiträgen.

 

Guten Appetit und bleib gesund!

 


Draussen Gesund 2017

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