Russisch inspirierter Wintergemüse-Eintopf

Beim Schlendern durch die Innenstadt hat es mich zufällig zu Kaiser’s geführt. Klingt ganz gewöhnlich, ich hingegen habe zum ersten mal die russisch/polnischen Produkte entdeckt und gleich beim Buchweizen zugeschlagen.

Nach kurzer Recherche, zur Zubereitung und den üblichen Anwendungsgebieten, habe ich mich zu einem vollwertigen und wärmenden Eintopf mit Buchweizen als Einlage-Highlight entschieden. Wie der Eintopf genau funktioniert erklär ich dir jetzt 🙂

Einkaufsliste

  • 1 Steckrübe
  • 1 Selleriewurzel
  • 1 weissen Rettich
  • 4-6 Karotten
  • 4-6 Kartoffel
  • 1 Lauch
  • 1 Chinakohl
  • 1 grosse Gemüsezwiebel
  • 2-4 Knoblauchzehen
  • Buchweizen, bevorzugt dunklen
  • Tomatenmark
  • Lorbeer
  • Muskat
  • Nelken
  • Salz&Pfeffer
  • Apfelessig oder Zitrone

Vorbereitungen

Der Buchweizen muss gründlich gewaschen und falls er nicht dunkel ist auch noch geröstet werden. Nimm dazu ungefähr 250g Buchweizen und wasche und rühre, so lange bis keine Schwebeteile mehr rausspülen, mit den Fingern den Weizen im Topf. Dann mindestens doppelt so viel Wasser, besser noch dreimal so viel Wasser, wie Buchweizen in den Topf und beiseitestellen.

Die Steckrübe, Selleriewurzel und den Rettich halbieren. Die eine Hälfte schön waschen, die andere ab in den Kühlschrank. Die drei Wurzeln ruhig großzügig schälen und in mundgerechte, also ca. 1-2 cm große Würfel schneiden. Die Karotten und den Lauch ebenfalls gut waschen und in Ringe oder Streifen schneiden. Natürlich auch den Chinakohl waschen und vier große Blätter in ungefähr 2 cm dicke Streifen schneiden. Die Kartoffeln kannst du entweder Vierteln oder wenn du die Suppe kartoffelig-sämiger willst noch kleiner. Sie zerkochen dann eben schneller. Zum Schluss die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Die Abschnitte und Schalen solltest du in einem mittelgroßen Topf mit kaltem Wasser sammeln. Da kommt eine ordentliche Prise Salz ran, dann stell es schon auf den Herd und bring die Brühe zum Kochen.

Zubereitung

Nimm deinen größten Topf und stell dir diesen schon in wurfweite bereit. 😉 Die Steckrübe, die Selleriewurzel und den Rettich zusammen mit einem Spritzer Öl in einer Pfanne anbraten, salzen und in den Topf geben. So verfährst du auch mit Der Karotte und dem Lauch. Die Kartoffeln solltest du einzeln anbraten, aber nicht durchbraten. Ist alles zusammen im Topf? Dann kommt ein Klecks Tomatenmark, die Zwiebeln und der Knoblauch dazu. Alles mischen und nochmal für kurze Zeit auf großer Hitze aufheizen. Erst jetzt kommt der Chinakohl in den Topf und wird mit der aufgesetzten Brühe und wenn nötig Wasser bis kurz unter den Rand aufgefüllt. Alles zusammen mit Salz, Pfeffer, Muskat, drei ganzen Lorbeerblättern, drei bis fünf Nelken würzen und dem Deckel drauf zum Kochen bringen. Den Buchweizen zum Kochen bringen und 15 Minuten weiter köcheln, abgießen und bereitstellen. Der Eintopf sollte mindestens eine halbe Stunde kochen. Umso länger du es kochen lässt, desto weniger Wasser und weniger Konsistenz der einzelnen Zutaten wird übrig bleiben, also aufgepasst und immer “kosten-ob-es-auch-schon-gut-ist” 🙂

Servieren

Jetzt kommt die große Kelle aus dem Schrank und es darf ordentlich gelöffelt werden. Der Buchweizen kann entweder als Einlage zusätzlich dazu gegeben werden oder du gibst alles in den Eintopf. Mit etwas Apfelessig oder Zitrone und Salz und Pfeffer abschmecken und los geht’s.

Lass es dir schmecken und bleib’ gesund!


Draussen Gesund 2016

Schreibe einen Kommentar