Sommerlicher veganer Reistopf “Paella”

Das Wort “Paella” fällt und alle denken an den schönen Sommerurlaub in Spanien, als der Tinto de Verano oder die Cerveza in Bächen floss und alles viel besser als zu Hause schmeckte. Hol dir doch den Urlaub in die Küche! Mit dieser veganen Variante der traditionellen Paella bekomme ich, beim Essen im Halbschatten und 30°+, Urlaubsphantasien.

Einkaufsliste:

  • Schwarze Bohnen
  • Mungobohnen
  • Reis
  • Möhren
  • Kartoffeln
  • Tomaten
  • Zucchini
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Chilischote
  • Koriander, frisch
  • Muskatnuss
  • Cumin
  • Paprika, edelsüß
  • Salz, Pfeffer, Zucker oder auch Honig

Die Bohnen müssen bevor sie gekocht werden können in Wasser einweichen und das am Besten über Nacht. Die Bohnen sollten nach der Zeit im Wasser doppelt so groß sein wie vor dem Einweichen. Sie brauchen viel Platz und Wasser, deswegen immer mindestens dreimal so viel Wasser wie trockene Bohnen im Topf bieten.

Vorbereitung:

Fang mit den Bohnen an, die dauern oft sehr lange, wenn du dich entscheidest frische Bohnen selber zu machen. Das Wasser vom Einweichen einfach abgießen und mit neuem Wasser zum Kochen bringen. Koch die Bohnen 5-10 min auf max. Power, dann  das Wasser wieder wechseln und zum köcheln bringen. Die letzte Phase dauert recht lange. Bitte das Wasser der Bohnen erst kurz vorm Erreichen des Garpunkts salzen, denn sonst dauert das Kochen bis zu 3 Stunden oder länger (qualvolle Erfahrungswerte ;)). Bohnen sind, wenn frisch gemacht, also von der trockenen bis zur essfertigen Bohne, recht zeitaufwendig, aber simpel und unkompliziert in der Lagerung. Die Bohnen sind dann fertig, wenn du sie zwischen zwei Fingern zerdrücken kannst.

Die anderen Gemüse, also Kartoffel, Möhre und Zucchini in mundgerechte Stückchen schneiden. Die Tomate und alles, was sie an Saft beim schneiden verliert, in eine Schüssel geben. Die Abschnitte des Gemüse kannst du in einem kleinen Topf mit viel kaltem Wasser und ein bisschen Salz nebenbei zur Brühe aufkochen.

Zubereitung:

Nimm deinen größten Topf und heiz den Topf auf, wenn’s dann heiß ist gehen Möhre, Kartoffel und nach ca. 5 min auch die Zwiebeln in den Topf, mit einem Tropfen Öl und einer Prise Salz schön gleichmäßig anbraten. Du brauchst nicht versuchen das Gemüse durchzubraten, später wird alles zusammen nochmal gekocht. Nach den Zwiebeln die Zucchini drauf und den Knoblauch rein. Wenn die Zucchini schon leicht glasig wird und sich das Fruchtfleisch löst kannst du die Schale mit den Tomaten in den Topf leeren. Außerdem kommen jetzt die hoffentlich schon fertig gekochten Bohnen in den Topf. Die schwarzen Bohnen wegen ihrer Größe früher als die Mungobohnen.

Jetzt wird die erste Würzung des Gemüses vorgenommen, also Salz, Paprikagewürz, Pfeffer, Chili, Muskat, Cumin und Zucker oder Honig ran und unterheben. Kontrolle riechen und schmecken ob’s so gefällt, denn ums Kosten geht’s beim Kochen 🙂 und alles aussaften lassen mit dem Deckel auf dem Topf. Nach ein paar Minuten kommt der Reis ins Gemüse. Vom Verhältnis 2:1=Gemüse:Reis, denn der Reis wird fast doppelt so groß und zieht viel Flüssigkeit. Zu dem Reis kommt entweder die selbstgemachte Brühe oder einfach Wasser mit noch ein wenig Salz. Es darf kein Gemüse oder Reis mehr zu sehen sein, so ungefähr 1 cm über “Gemüsespiegel” sollte die Flüssigkeit reichen. Wie im Bild zu sehen hab ich dann schon den frisch gehackten Koriander reingegeben, obwohl man sagt, dass die Kräuter für möglichst große Geschmacksentfaltung erst später dazu gehören. Den Deckel drauf und 10 Minuten bei mittlerer Hitze den Reis kochen. Nach besagten 10 Minuten nochmal 5-10 bei leichtem köcheln zum quellen des Reis einlegen. An diesem Zeitpunkt kannst du die Mungobohnen hinzufügen. Versuch den Deckel so wenig wie möglich abzunehmen, die Flüssigkeit verschwindet aus dem Topf, aber den Garpunkt des Reis solltest du trotzdem kontrollieren.

Es ist gleich geschafft, denn jetzt gehen nur noch die letzten Nachwürzungen auf die fast fertige Gemüse-Paella. Ich hab’s dann noch ein bisschen Abkühlen lassen, das macht den Reis noch klietschiger, die Geschmäcker vielfältiger und vor Allem besser essbar.

Fertig ist die vegane Gemüse-Paella, die auch vorzüglich mit Brot und Oliven reingeht 🙂

P.S. Geht auch wirklich gut als kalter Salat für unterwegs.

Bleib Gesund!


Draussen Gesund 2016

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