Die Boardsaison kann starten!

Die letzten kalten Tage liegen hinter erstmal hinter uns, hoffentlich, die Sonne zeigt sich gut gelaunt und motiviert uns einen weiteren schönen Sommer zu spendieren. Sind es sonst der Mercedes Old-Timer, der zu den ersten Sonnenstrahlen auf Vordermann gebracht wird, oder das Fahrrad, das man gern mal beim Fahrradmonteur des Vertrauens abgibt, um sich für den langen Sommer technisch vorzubereiten, kann es dieses Jahr vielleicht ein wenig Abwechlsung und neue Abenteuer sein?!

Ich empfehle dieses Jahr die Sonniger-Sonntags-Tradition einfach mal mit einem Longboard zu ersetzen. Du bist noch nie Skateboard und Longboard gefahren und hast so einige Bedenken?

Die Fachhändler “Titus” bei denen ich schon als kleiner Stüppi am Alex meine, damals noch, Skateboards zusammenschrauben habe lassen, hat auf seiner Internetpräsenz eine umfassendes Wiki bereitgestellt, dass einem so gut wie jede Frage beantworten kann. Der Link dazu ist dieser hier:

Titus Longboard-Guide

Auch wirklich gut erläutert geschrieben, welche Brettform man sich wofür auswählt, findest du auf diesem Shop-Blog:

Jan-Banan Longboards

Grundlegend kann ich aus Erfahrung sagen: FINGER WEG VOM DISCOUNTER-BRETT, wenn du mehr als eine Saison, mehr als nur mal ausprobieren, mal gucken ob es mir gefällt, in diesem Sommer erleben willst. Ich kann dir mit hoher Sicherheit raten ein wenig mehr Geld in Rollen und Kugellager zu stecken, da sich gerade ganz am Anfang alles erstmal ums Antreten und Bremsen dreht und es wirklich gar keinen Spaß bringt, wenn man “hart” an sich arbeitet und mal nich gleich abspringen muss oder runtersteigt vom Brett, um dann die Belohnung von höchstens 10 Metern Rollstrecke zu erfahren. Da kann ich verstehen, dass man glaubt das Longboard wäre mal ganz nett für einen freien Tag. Doch tatsächlich bin ich überzeugt, dass das Longboard oder fahrbare Bretter/Roller für den geballten Stadtverkehr in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfach optimal sind. Man fährt zur U-Bahn, mit Übung so schnell wie ein Fahrrad, ab in die U-Bahn ohne den gesamten Hass des Abteils in Form von Blicken zu ernten, warum mit einem Fahrrad in der U-Bahn stehe, dann raus, kein Warten und “Oh Entschuldigung!”, weil das Fahrrad für die engen Treppen und vielen Menschen, die sich täglich über die Selben hoch und runter schleppen, zu groß und/oder zu schwer ist. Die Fahrstühle, die man sich sonst mit Kinderwägen teilt, bleiben ebenfalls leer, schwere Schlösser oder Sattel, die man aus Vorsicht mit sich trägt fallen ebenfalls weg.

Abgesehen der drei großen Nachteile, es gibt keine wirklich gute Longboardbeleuchtung, bisher noch keine Longboardschlösser und dem daraus resultierenden Problem, dass man sein Brett immer umher schleppt, wenn man mal gerade nicht fährt. Ansonsten finde ich wenige Ansätze das Longboard als Verkehrsmittel in Großstädten nicht ebenso gleichberechtigt zu handhaben, wie das Fahrrad. Die Straßen und Fahrradwege gehören sowieso alle mal überholt. Wer sagt, das geht nicht, sollte mal nach Kopenhagen fahren, der Fahrradstadt Europas und sich überzeugen, dass alles nur eine Frage der Herangehensweise ist. In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen der Guides und deinen ersten Fahrversuchen!

 

Bleib Gesund!

 


Draussen Gesund 2017

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